mütter und internet

eigentlich sollte eine waschmaschine und dann noch dazu die meiner mutter kein thema für mein tagebuch sein. wenn sich aber jemand so gegen die zeichen der zeit wehrt, wie meine mutter das tut, dann habe ich das recht dazu.

zum verständnis: großanschaffungen dieser art sind ihr sowieso immer ein greuel, weil sie im grunde keine ahnung von dem hat was sie da kaufen will. da die verkäufer ihr dann wohl auch immer dinge aufschwatzen, äh nein sie sich dinge aufschwatzen lässt, die sie nicht braucht, viel zu teuer sind und überhaupt…

naja, wie dem auch sei. ich bin dann immer derjenige, der mit ihr am samstag durch die kaufhäuser zieht und sie berät, obwohl ich ja auch keine ahnung von Waschmaschinen habe.

da das ganze nun akut war und nichts mehr ging, sollte ich dann heute mit ihr einkaufen fahren. hatte nun aber heute gerade keine zeit und bot ihr an, das teil im internet zu bestellen.

wie kann man nur so viel schiss davor haben auf einen button zu klicken und ’ne lieferadresse anzugeben? die bezahlung erfolgt eh per nachnahme. also fast null risiko.

im geschäft tu ich doch auch nichts anderes, als mir das teil anzukucken, mir durchzulesen was sie kann um dann einem netten fachverkäufer zu sagen: „die will ich“. im internet läuft es doch genauso, geht aber schneller und stressfreier.

letztendlich konnte ich meine ma dann doch noch überreden, was mir wirklich den letzten nerv geraubt hat und wir klickten ihr ’ne neue maschine und [die welt staunt] sogar noch einen kühlschrank dazu.

wenn mich der laden jetzt allerdings im stich läßt, bin ich natürlich wieder der gelackmeierte…

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