Bloggedanken

bloggedanken

In meinen Blogs läuft ein Plugin, welches regelmäßig alle ausgehenden Links auf Erreichbarkeit überprüft. Nicht aus Neugier von mir, sondern weil Links die nicht erreichbar sind, schlecht für das Ranking bei Google sind.

Das braucht mich bei styve.de zwar nicht wirklich zu interessieren, aber trotzdem lösche ich diese Links fleißig, weil ich gerne ein ordentlich gepflegtes Blog mag und auch nicht möchte, dass sich Leser ärgern, weil sie hier auf einen Link klicken, der ins Nichts führt.

In diesem Jahr häufen sich die Mails des Plugins, die speziell auf nicht mehr existente Urls in den Kommentaren hinweisen. Und da tauchen dann plötzlich Urls auf, die mir in der Anfangszeit des Blogs, damals als es noch holligay hieß, ständig über den Weg gelaufen sind. Meistens in den Kommentaren, aber auch auf meiner Liste der Blogs, die ich regelmäßig gelesen habe.

Viele davon gibt es also nicht mehr. Ich bin jetzt aber nicht traurig darüber, und das ich dies schreibe hat auch nichts damit zu tun, das bei mir möglicherweise eine Herbstmelancholie einsetzt, es fiel mir nur auf. Auch hier passiert ja in letzter Zeit nicht mehr so viel. Ich habe Anfang des Jahres damit begonnen nur noch monatlich etwas zu posten, was ich nicht wirklich durchgehalten habe, es aber wohl auch nicht sonderlich auffiel. Andere Blogs von uns gehen vor. Im Leben muss man immer häufiger Prioritäten setzen, man kann nicht alles auf einmal machen. Ich werde dieses Blog aber deswegen nicht schließen, dafür bedeutet es mir zu viel.

Vielleicht haben die Blogs, dessen Urls ich jetzt regelmäßig (der Ordnung halber) löschen muss, auch sehr lange überlegt was sie mit ihren Seiten machen. Bestimmt haben sie das und dann vielleicht genau das getan, was ich z.B. mit dem Rezepteblock gemacht habe: Es lokal abgespeichert, so das zumindest wir privat noch darauf zugreifen können.

Tschüß also koelnboy, currymafia, esterik, spontiv und wie sie alle hießen…

2 Gedanken zu „Bloggedanken

  1. Ja, lange nachgedacht habe ich schon. Aber das Medium Blog ist leider zur Einbahnstrasse geworden. So ganz ohne Reaktion macht es kein Spaß – also mir zumindest. Oder es gibt nichts mehr zu erzählen…

  2. Da hast du recht. Aber das geht schon seit einigen Jahren so. Vieles hat sich auf die sozialen Netzwerke verschoben, bei denen man mit einem einfachen Like seine „Meinung“ kundtun kann.

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